Zehn süße AKIK-Rettungsteddys überreichte Nicole Reichle, die Landesvorsitzende des Verbands Aktion Kind im Krankenhaus (AKIK) e.V., dem DRK-Ortsverein Leonberg zur Ausstattung seiner Rettungs- und Einsatzfahrzeuge. DRK-Vorsitzender Dr. Ulrich Vonderheid freute sich gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen Soraya Naghedi, Rainer Wallenta und Danny Rapp über die sinnvolle Spende. Hergestellt wurde der Kontakt über die frühere Leonberger Gemeinderätin Elke Staubach für die Frauenunion Kreis Böblingen.
„Bereits das Miterleben oder Anschauen einer Unfallsituation bedeutet für Kinder eine extreme psychische Belastung. Die seelischen Verletzungen – auf den ersten Blick gerade bei Kindern nicht sofort erkennbar – können zu oftmals weitreichenden psychischen Störungen wie Verlassenheitsängste, Vertrauensverlust, Rückfall in vorherige Entwicklungsstufen oder Aufmerksamkeitsstörungen führen. Gerade für Kleinkinder ist eine Unfallsituation oftmals traumatisch und seelisch stark belastend. Denn die Angst ist womöglich größer als der Schmerz. Der Teddy dient den kleinen Patienten im Notfall daher nicht nur als Spielzeug, sondern auch als psychische Stütze“, erläutert AKIK-Landesvorsitzende Nicole Reichle Sinn und Zweck der Spendenaktion.
„Ein Einsatz mit Kindern ist auch für unsere Rettungskräfte
eine besondere Herausforderung. Wir werden dankbar auf diesen kleinen Kameraden zurückgreifen. Der Rettungsteddy hilft, die an einem Unfall beteiligten Kinder zu beruhigen, und schafft sofort eine Vertrauensbasis zu unseren Einsatzkräften, weiß der DRK-Vorsitzende Dr. Ulrich Vonderheid die Vorzüge dieses niedlichen Rettungsmittels zu schätzen.
„Wir sind ein gemeinnütziger Verein und setzen uns ehrenamtlich zum
Wohlergehen von Kindern und Jugendlichen im Krankenhaus ein. Wir möchten Voraussetzungen schaffen, um seelischen Schaden von Kindern im Krankenhaus abzuwenden und fordern die Einhaltung der Rechte von Kindern im Krankenhaus ein. Wir möchten dauerhaft Voraussetzungen schaffen, um seelischen Schaden von Kindern im Krankenhaus abzuwenden“, erläuterte abschließend die AKIK-Landesvorsitzende Nicole Reichle die Philosophie ihrer Vereinigung.